Handel und Hightech – Kommunikation für die Schwarz Gruppe. Mit Susanne Marell

Shownotes

Gast: Susanne Marell, Bereichsvorständin Schwarz Corporate Affairs, Schwarz Gruppe Host: Volker Thoms, Chefredakteur, KOM

Mit den Marken Lidl und Kaufland gehört die Schwarz Gruppe zu den großen Playern im Einzelhandel. Einen zusätzlichen Aufmerksamkeitsschub erlebt das Unternehmen aus Neckarsulm, seit es sich aufgemacht hat, zu einem der wichtigsten europäischen Akteure in den Bereichen KI und Technologie zu werden. Etwa elf Milliarden Euro investiert die Sparte Schwarz Digits allein in ein neues Rechenzentrum im Spreewald, dem eine Schlüsselrolle für die digitale Souveränität Europas zukommt.

Susanne Marell verantwortet neben der Kommunikation auch Brand Marketing, Public Affairs und Corporate Responsibility der Schwarz Gruppe. Mit Host Volker Thoms spricht sie unter anderem darüber, mit welchen Erwartungen sie 2023 zur Schwarz Gruppe kam und wie sie daran arbeitet, die Kommunikation des Unternehmens zu verändern, das lange Zeit dafür bekannt war, fast gar nicht zu kommunizieren, nun aber zu einem Hoffnungsträger für den Technologiestandort Deutschland mit einem entsprechend großen Medieninteresse geworden ist.

Wie ist das Unternehmen und die Kommunikation strukturiert? Zu welchen politischen Themen äußert sich die Schwarz Gruppe? Und wie gelingt es einer Kommunikationschefin in einem komplexen Konzern, ihre Zuständigkeiten klar abzustecken und dafür zu sorgen, dass die eigenen Erwartungen an die Position erfüllt werden?

Antworten gibt es in dieser Folge von „Unter eins – der Podcast für Kommunikation“.

Ein Interview (2023) von Volker Thoms mit Susanne Marell zum Thema Beratung gibt es unter folgendem Link: www.kom.de/management/frau-marell-was-macht-eine-gute-beratung-aus/

Über Nachhaltigkeit hat KOM mit Susanne Marell 2025 gesprochen: www.kom.de/management/in-den-dialog-kommen/

Transkript anzeigen

00:00:03: Kommunikation.

00:00:05: Volker Thoms spricht mit seinen Gästen über Strategien, Cases, Fails, Medien, Politik und Meinung. Und natürlich geht es um Köpfe: "Unter Eins - der Podcast der Kommunikationsbranche". 

00:00:12: Willkommen bei einer neuen Folge von "Unter eins". Mein Name ist Volker Thoms. Ich bin Chefredakteur des Magazins KOM. Mein Gast heute ist Susanne Marell. Sie ist Bereichsvorständin Schwarz Corporate Affairs bei der Schwarz Gruppe, zu der 

00:00:28: unter anderem Lidl, Kaufland aber auch die IT und Digitalsparte Schwarz Digits gehören.

00:00:47: Susanne verantwortet neben Kommunikation die Bereiche Brand Marketing, Public Affairs und Corporate Responsibility.

00:00:53: Sie hat vorher in großen Agenturen gearbeitet.

00:00:56: es ist auch nicht das erste Interview dass wir führen.

00:00:58: Wir haben schon mal in Neckarsulm über das Team Beratung gesprochen.

00:01:02: heute reden war über ihre Arbeit bei der Schwarz Gruppe und ein bisschen drumherum.

00:01:06: Hallo Susanne!

00:01:08: Hallo Volker!

00:01:10: Ich freue mich, dass ich bei dir zu Gast sein darf und das wir es auch endlich beim dritten Versuch jetzt hinbekommen haben.

00:01:17: So hoffen wir beide.

00:01:18: Beschreib doch mal bitte den Ort Neckarsulm für uns.

00:01:21: Ich hatte erst gedacht, es hieß Neckarsulm aber ist es Neckasulm?

00:01:25: Genau weil der Necker und die Sulmen sich dort treffen.

00:01:28: soweit ich weiß.

00:01:30: du warst immer da Und ich glaube, es ist höchste Zeit, dass du uns letterweise nochmal besuchst und diese Einladung spreche ich natürlich an alle interessierten Hörerinnen und Hörern aus.

00:01:41: Es hat sich einfach ungeheuer viel getan.

00:01:43: Letzte Woche haben wir den Digital Campus eingeweiht in Bad Friedrichshall mit fünf tausend Arbeitsplätzen.

00:01:52: Und zur gleichen Zeit entwickelt sich das iPad weiter und soll ja nichts weniger sein als das Zentrum für künstliche Intelligenz in Europa, deswegen ein Besuch wert auf jeden Fall auch einen zweiten.

00:02:06: Wie groß ist denn die Stadt?

00:02:08: Ihr seid sicherlich damit abstandgrößte Arbeitgeber.

00:02:11: Das sind wir auf jeden fall in der Region.

00:02:14: bei all dem was ich momentan in der Automobilbranche tut sind wir oft im Weg der größte private Arbeitgebeer in Deutschland und Europa sowieso zu sein.

00:02:24: dass spiegelt sich auch in den Regionen wieder.

00:02:27: Ich nenne mal ein paar Zahlen.

00:02:28: Also ihr habt eurer Pressemittalung neuteusend neue Arbeitsplätze geschaffen, jetzt zieht hundertfünftachzig Milliarden Euro Jahresumsatz und habt sechshunderttausend Mitarbeiter der Roundabout.

00:02:42: das ist natürlich eine ganze Menge damit sie sicherlich einzig Größte Unternehmen in Deutschland.

00:02:47: was euch aber seit einiger Zeit natürlich super interessant macht für Medien ist euer Engagement im Bereich KI.

00:02:53: Die Frage ist, wie seht ihr euch aktuell selbst?

00:02:56: Und es gibt auf dem Kommunikationskongress eine Session zum Thema Erfolgsgeschichten Made in Germany und warum man sie offensiv kommunizieren soll.

00:03:02: Die Frage is', kommuniziert ihr eure Erfolgeschichte offensiver?

00:03:07: Ich denke schon wir... Treffen pro Nacht auf der Vorausrechnung von KI ungefähr, eins Komma acht Milliarden Entscheidungen.

00:03:17: Speziell natürlich im Sinne der wahren Disposition.

00:03:20: insofern ist KI für ein Unternehmen das im starken Kern die Marken Kaufland und Lidl hat absehbare Zeit natürlich auch immer einen starken Handelskern haben, wird und ein Handelsunternehmen ist.

00:03:35: Ist für uns das Thema künstliche Intelligenz aber genauso wie eine souveräne europäische Cloud Aber auch das Thema Cyber Security einfach von der hohen Bedeutung.

00:03:45: Und dass in den Markt zu positionieren mit der sparte Digit die seit zweiundzwanzig ja sozusagen erst an den mark gebracht wurde ist schon einer unserer wichtigen und richtigen kommunikativen Aufgaben.

00:03:59: Deswegen offensiv ist immer eine Sache, wo startet man?

00:04:02: Wo hört man auf?

00:04:03: Aber es liegt uns sehr am Herzen und auch... Es ist unser Ziel sehr klar über das Thema europäische digitale Souveränität zu sprechen und uns dort als bedeutenden und wichtigen Player zu positionieren.

00:04:18: Ihr sprecht ja immer von den Unternehmen der Schwarzgruppe.

00:04:21: Korrekt!

00:04:22: Du hast Lidl erwähnt, Kaufland das kennt natürlich jeder.

00:04:27: Aber was ist die zusammenhängende Klammer der Schwarzgruppe?

00:04:30: Es wirkt ja doch sehr unterschiedlich wenn ich mir ein Lidl vorstelle und einen KI-Unternehmen.

00:04:35: Das stimmt auf dem ersten Blick!

00:04:37: Und jetzt muss sich Volker aufpassen weil die Erläuterung könnte mal ein bisschen lang werden aber ich versuche in kurzen Worten zu machen.

00:04:44: aus der Idee dass Handelsgeschäft immer weiterzuentwickeln oder noch früher der Gedanke entstanden, auch ein Unternehmen zu gründen.

00:04:56: Das heißt Prezero damals mit zwei Mitarbeitenden an den Start gegangen und heute Nummer sechs im Bereich Umwelt Recycling und zirkulare Kreislauf.

00:05:07: Wirtschaft in Europa auf der Weltliste ungefähr bei acht.

00:05:13: Entstanden ist es aus der Idee heraus und aus dem Wissen das Abfallmanagement Kreisläufe zu schließen ein sehr, sehr wichtiges Thema für den Handel ist.

00:05:24: Und genauso jetzt spring ich schon ist auch alles was wir als Lösung an den Markt bringen im Digitalgeschäft entstanden immer erst innen heraus nämlich abzusichern, dass man auf einer europäischen souveränen Cloud sitzt.

00:05:39: Deswegen hat man eine Cloud auch erst alleine gebaut und die Investitionen in KI oder auch in Cyber Security oder auch sichere Kommunikation entsprechend zu machen.

00:05:50: das ist so wichtig.

00:05:52: deswegen.

00:05:52: es kommt immer aus dem Kern heraus was nützt im Handelsgeschäft?

00:05:56: Oder ist für das Handels-Geschäft wichtig?

00:06:00: großen Kunden null Lidl und Kaufland funktioniert, dann wird es wohl auch für viele andere Unternehmen in Deutschland Europa eine Lösung sein können.

00:06:09: Und genau aus diesem Kern entstehen diese Themen?

00:06:13: Weil ihr denn im Jahr zwanzig als du zu dem Unternehmung gekommen bist klar das dieses Thema KI so durchstarten würde und an der solche Pominenz erreichen wurde.

00:06:22: ich denke schon dass sich dann von der hohen Bedeutung auch digitaler Souveränität in Diskussion auf Europaebene, das habe ich nicht voraus gesehen.

00:06:31: Ich habe gesehen dass es ein Unternehmen ist was ungeheuer innovativ auf den verschiedensten Themen ist Und ich habe von außen sehen können und sehen dürfen, dass es viel mehr ist als eine Sparte.

00:06:44: Sondern wirklich ein gesamtes Ökosystem.

00:06:47: Das hat mich fasziniert.

00:06:49: in den einzelnen Bereichen KI hätte ich sicherlich dreiundzwanzig noch nicht sagen können, dass die Fernsehbilder teilweise auch die Diskussionen auf der Welt so beeinflusst.

00:07:01: Als du zum Unternehmen gekommen bist, wie bist du da rangegangen?

00:07:07: Viele andere Leute interessieren, die einen Jobwechsel vor sich haben.

00:07:09: Weil diese Schwarzgruppe, diese Geschichte wurde sehr oft beschrieben in Artikeln und oft darüber gesprochen Sie war einfach kommunikativ, existierte sie für die Öffentlichkeit nicht ähnlich wie Aldi und auch Schlecker.

00:07:21: Das ist dieser entsprechende Geist gewesen von Handelsunternehmen und vom Einzelhandel Der wurde nicht viel kommuniziert.

00:07:28: Als du hingegangen bist hast du ja sicherlich schon das Ziel gehabt.

00:07:31: ich möchte auch ein bisschen was machen.

00:07:32: Ich möchte auch nach außen kommunizieren und irgendwie vorkommen.

00:07:35: Aber wie stelle ich mich das dann vor?

00:07:36: Also wenn du dann auch so in die ersten Meetings-Counts biebst du herangegangen, lief das dann so.

00:07:43: Ich bin die Saison und ab heute weht ihr ein anderer Wind.

00:07:47: Wir sind jetzt tatsächlich bebannt offen und proaktiv unterwegs.

00:07:50: Jemand, du lachst... Das ist natürlich nicht gelaufen.

00:07:52: aber jetzt eine etwas klassisch ausgedrückte Bibel von dir zu vorstellen!

00:07:57: Ja Du, ich glaube das sind fast die normalen handwerkliche Dinge mit denen man immer voranschreitet wenn man in ein neues Unternehmen oder eine neue Aufgabe geht.

00:08:06: Das ist eins dass man erst mal verstehen muss das Team was ja auch schon existierte nicht genau in der Ausprägung wie wir uns heute aufgestellt haben und auch nicht mit all diesen Menschen.

00:08:18: aber team kennenlernen Organisation verstehen Aufgabe verstehen, die ersten Strategien schreiben.

00:08:26: Ich habe glaube ich in den ersten hundert Tagen sicherlich auch über Hundert Interviews geführt also interne Interviews Um das Unternehmen zu verstehen, man hat mir an der einen oder anderen Stelle zum Staat auch gesagt du um das Unternehmen wirklich zu verstehen brauchst du eigentlich drei Jahre vorher kannst du da gar nicht wirklich erfolgreich agieren.

00:08:47: Manche haben sogar von zehn Jahren gesprochen und mir war zumindest klar dass ich keine zehn Jahre und keine drei Jahre Zeit habe.

00:08:54: kennt man so ein Unternehmen was in vierunddreißig Ländern aktiv ist mit eben über sechshunderttausend Leuten?

00:09:01: immer Zeit genau in jedem Detail?

00:09:04: nein, aber mein Ziel war es in den ersten Monaten so schnell wie möglich zu verstehen.

00:09:10: Wo kommt das Unternehmen her?

00:09:12: Welche Aufgaben stehen vor uns und wie kann ich strategisch unterstützen?

00:09:17: Nicht nur mit kommunikativer Arbeit, sondern auch mit Markenarbeit.

00:09:21: Mit politischer Arbeit, mit Arbeit rund um das Thema Nachhaltigkeit.

00:09:25: Und ich glaube man muss erst mal drei vier Monate wirklich sich von allem abschalten und in ein System an eine Organisation dieser Größe eintauchen um es zu verstehen, aber vor allen Dingen auch um die eigenen Ziele dann anzupassen und die richtigen Wege dafür zu finden.

00:09:42: Wir sagen ja auch immer wenn ich das noch ergänzen darf, dass war nie als Revolution gedacht weil wenn ein Unternehmen über dreißig Jahre die Strategie hat wir sagen nichts durchaus auch ökonomisch erfolgreich ist kommt nicht eine Einzelperson und sagt Jetzt sagen wir was und schon ist der Erfolg da, so funktioniert es nicht.

00:10:03: Es ist also auch eine Evolution und es muss zum System passen.

00:10:06: Es muss die Geschwindigkeit zwischen äußerlichen Erforderlichkeiten aber auch inneren Möglichkeiten richtig finden.

00:10:14: Und das ist glaube ich ein ständiges Taktgefühl, was das gesamte Team auch jeden Tag balanciert und sucht.

00:10:21: Ich finde ihr habt ja auch eine nicht ganz einfache Geschäftsstruktur, die ich jetzt nicht im Detail beschreiben möchte.

00:10:28: Aber wie steckt man denn seine Claims ab mehr oder weniger?

00:10:32: Wie stellt man sicher, dass Erwartungen erfüllt werden und nicht enttäuscht werden?

00:10:37: Dass man zumindest eine Basis hat auf der man sagen mal das erste Jahr arbeiten kann.

00:10:41: Grundsätzlich gab es ja einige Entwicklungen die vielleicht nicht so vorherzusehen sind, weil sie gesagt mit Kali da ist viel passiert im politischen Umfeld auch.

00:10:49: aber diesen Rahmen abstecken okay ich mache jetzt einen Jahr lang erstmal das und Wie stellt man das sicher?

00:10:57: Wir haben sehr iterativ miteinander gearbeitet.

00:11:00: Also natürlich bin ich nach drei vier Monaten auch in die Position gekommen, dass ich gesagt habe, folgende Hebel werden die richtigen mit denen wir arbeiten sollten wie wir uns Schritt für Schritt nach vorne bewegen und so einen strategischen Plan den es natürlich gab, haben wir auch abgestimmt.

00:11:16: aber in der Gemengelage wo sich so viel nicht nur geopolitisch, aber auch technologisch tut.

00:11:24: Da wo man auch immer guckt was haben die einzelnen Schritte bewirkt und die Organisation mitnimmt und sieht wie stark sie vielleicht auch darauf einzahlt und wie stark sich auch zu begeistern ist für gewisse Schritte würde ich eines der Grundprinzipien sagen es war wirklich das iterative Arbeiten mit dem Gerchanovsky und allen anderen Vorstandsvorsitzenden um zu sagen dass unsere nächste Etappe und dann schauen wir weiter und dann adjustieren wir.

00:11:50: Also strategischer Plan nach zwölf Monaten, nach vorne ja.

00:11:55: Aber den Erfolg bringt dann aus meiner Sicht wirklich auch das tägliche Miteinander und Bewerten und dann nach vorn gehen weil Erwartungen dort so auf der Theoriefolie abzubilden Das wird umgeheuer schwierig.

00:12:08: Stellt ihr denn fest dass ihr von außen mit enorm hohen Erwartung konfrontiert seid sprich Ihr seid ein bisschen so der Hoffnungsträger der deutschen KI-Industrie?

00:12:19: Ja, du hast es eben so gesagt.

00:12:21: Wir haben im letzten Geschäftsjahr neuntausend Arbeitsplätze geschaffen in Deutschland wo sicherlich viele andere Branchen momentan darum ringen eher abzubauen und in den letzten zehn Jahren waren es über sechzig tausende Arbeitsplätzen.

00:12:36: was ich damit sagen will neben Allen Botschaften, die die Schwarzgruppe ja auch im Sinne ihrer Weiterentwicklung und ihres Ökosystems setzen möchte ist die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und für Europa.

00:12:51: gerade auch mit der zunehmenden Diskussion um Wirtschaftswachstum in Europa.

00:12:56: Unabhängigkeiten in Europa hat das natürlich zugenommen.

00:12:59: also neben der Eigentlich ein Positionierung als Ökosystem für ein besseres Leben war sehr klar, dass wir einen bedeutender Spieler allein von den Fakten sind.

00:13:10: Im Sinne von auch Investitionen in Arbeitsplätze aber auch Investationen in KI und andere wichtige Technologien, das wir dieses Momentum natürlich erstens mit erklären möchten, aber auch mit positionieren möchten.

00:13:23: Wie hat denn das Thema KI deine Arbeit verändert und deine Rolle als Kommunikatorin?

00:13:28: Du machst ja auch die Public Affairs, ich habe es am Anfang vorgetragen.

00:13:31: Bist du jetzt ständig im Austausch mit der Politik ist eine wichtige Zielgruppe und da sind auch Modifikatoren hier in Berlin sehr viele präsent.

00:13:38: aber wie hast du deine Rolle durch diese prominente Bedeutung im Bereich KI verändert?

00:13:46: Ich glaube dass das gar nicht so anders ist als in vielen anderen Unternehmen weil Beim Thema KI in der eigentlichen Funktion Corporate Affairs geht es bei uns ja auch um das Thema wirklich Mindset, Kill Set und Tool Set.

00:14:03: Und das sind Dinge die ich mit meinem Team natürlich auch wie jeder andere nach vorne bringen muss dass sich also erst mal die Möglichkeiten die wir im Bereich haben effizienter zu arbeiten aber auch vom Datenset strategischer zu arbeiten bewusst machen, muss mit Kolleginnen und Kollegen im Team.

00:14:22: Dass wir uns trainieren, dass wir die richtigen Skillsets bekommen, das wir die wichtigen Tools zum Ausprobieren bekommen, dass ich die Möglichkeiten gebe meinem Team zu experimentieren.

00:14:32: Das ist dafür begeistert!

00:14:33: Ich glaube all diese Dinge, die ich gerade beschreibe sind dann nicht so unähnlich zu anderen Unternehmen, die sich vielleicht im Thema KI nicht so stark schon etabliert haben.

00:14:44: da wo KI natürlich die größten Use Cases hat In einer Schwarzgruppe ist genau dort, was ich am Anfang gesagt habe.

00:14:52: Das ist zum Beispiel der Warenoptimierung und wahren Logistik das Thema dass wir eins Komma acht Milliarden Prognosen haben auf denen wir unsere Entscheidungen übernachtreffen der Filiale?

00:15:03: Das ist das essentielle Und das kaliert natürlich in einer Gruppe wie wir arbeiten.

00:15:08: Das darf man sich dann an dieser Stelle auch nicht eins zu eins übertragen.

00:15:13: Auf den Kommunikationsbereich und auf dem Corporate Affairs Bereich setzen, da haben wir nicht unsere eine Entscheidung, die wir treffen.

00:15:22: Es ist uns natürlich aber ein großes Anliegen aufgrund der Gesamtpositionierung des Unternehmens dort eher als Frontrunner zu agieren und als Late-Adapter.

00:15:31: Aber das ist schon auch eine Kraftanstrengung in unserem Bereich mit Trainings, mit Menschen, die extra für die KI-Implementierungen in der Organisation verantwortlich sind usw.

00:15:45: Kurz auf einen Satz gebracht, vieles sehr ähnlich zu den Herausforderungen anderer Kolleginnen und Kollegen.

00:15:51: Ihr

00:15:51: habt mit Lila eine sehr starke Marke Kaufland auch.

00:15:54: Wie seid ihr aufgebaut?

00:15:55: Wie eigenständig agieren die?

00:15:57: Ihr habt jetzt für Lild auch ein sehr permanenten Kommunikator geholt: Huni Park, den viele in der Kommunikation natürlich kennen.

00:16:03: Aber wie eigenständige sind diese einzelnen Bereiche Und wie weit hast du Berührung mit denen in deinen täglichen Arbeiten?

00:16:09: Wir haben auf der einen Seite intensive Berührungspunkte, weil wir alle dafür angetreten sind den Bereich in sich weiter zu professionalisieren und die Gruppe in sich wieder zu öffnen.

00:16:22: Das bedeutet wenn du jetzt organisatorisch fragen würdest ich bin verantwortlich bei der Schwarz-Corporate Affairs sozusagen für die Themen, die wir als Unternehmen der Gruppe miteinander nach vorne bringen in den vier Bereichen, die du genannt hast und diese Aufstellung Corporate Affairs mit der Verantwortung über Politik, Kommunikation.

00:16:44: Das sind Themen oder auch Nahrheitigkeit, die findest du gespiegelt in den einzelnen Marken wieder.

00:16:51: Sehr unterschiedlich aufgestellt.

00:16:53: bei LIDL ist es eine Organisation, die ist in den letzten zwei drei Jahren sehr intensiv gewachsen.

00:16:58: Die hat sehr geschaut auf die Professionalisierung auf Länderebene.

00:17:03: Wenn Du zu Ditches siehst, ist das eine Organisation ,die sich erst in den letzen achtzehn Monaten aufbaut.

00:17:09: Das hat einfach auch was mit dem Lebenszyklus der einzelnen Spaten zu tun.

00:17:13: Aber was uns alle eint, ist dass wir zusammen sehr stark an der weiteren Organisationsentwicklung arbeiten und dort unsere Expertisen austauschen.

00:17:24: Was ich persönlich mache, wenn das auch hinter deiner Frage versteht, icherweise steckt?

00:17:28: Das ist schon in erster Linie.

00:17:30: Wir kommen zusammen.

00:17:31: Wir blicken gemeinsam auf Best Practices und die Organisation der Zukunft.

00:17:36: Wir sind in der Struktur wie wir arbeiten, sehr in der gemeinsamen Moderation von Themen.

00:17:42: Das kannst du nicht vergleichen mit einem DAX-Konzern, der eine Rolding hat.

00:17:46: Dafür haben wir eine ganz andere juristische Struktur.

00:17:49: Mit welchen Themen trittst du momentan an die Politik her?

00:17:53: Was sind da deine größten Baustellen?

00:17:55: Viele Unternehmen aus der Industrie beklagen sich, haben sehr viele Anliegen im Bereich Regulierung und Bürokratie.

00:18:01: aber was ist so für euch zentrale Aufgaben oder Ziele?

00:18:04: Zum einen ist es natürlich sehr fachlich getrieben einfach als Hintergrund Von den Geschäftsmodellen, die wir vertreten.

00:18:13: als Unternehmen der Schwarzgruppe geht es ja zum einen um Punkte wie... Digitalisierung.

00:18:19: Es geht aber genauso um Themen rund um landwirtschaftliche Themen und um Agrar und Ernährung, es geht um Klima- und Kreislaufwirtschaften.

00:18:27: Ich könnte das jetzt so weiterziehen.

00:18:29: wir haben mindestens sieben acht Schwerpunktthemen bei denen wir ja auch schon im Sinne wirklich der Entwicklung unserer Geschäftsmodelle immer auf Höhe von von Regulativen auf europaebene und deutschlandebene sein wollen.

00:18:42: Das heißt unser erster Ansatz ist natürlich erstmal der Fachlich Ansatz und dort wird sicherlich, wenn du das medial dir ansiehst, wird vermehrt.

00:18:54: Schaut jeder natürlich auf das Thema digitale Souveränität.

00:18:58: Das bedeutet aber nicht dass unser tägliches Arbeiten eins zu eins spiegelt weil Themen wie Anfärkt Trading Practices in der Landwirtschaft oder auch Themen und das ganz besonders für Kreislauf Wirtschaft sind für uns mindestens genauso bedeutsam und wir suchen auch hier dann natürlich den Austausch mit der Politik.

00:19:22: Das Thema digitale Souveränität, wenn ich das noch ergänzen darf weißt du als wir vor drei vier Jahren darüber gesprochen haben sei es Wirtschaftsvertreter, sei es Medienvertretern oder seien es auch politische Vertreter da war das von Interesse.

00:19:36: Aber dass es so ein übergeordnetes Interesse für diese Themen gibt, das hat sehr viel mit den geopolitischen Entwicklungen zu tun.

00:19:44: Und da ist eine ganz andere, ja ein anderes Bewusstsein und eine andere Sensibilität dafür da ist was Europa tun muss um auch souverän zu sein also entscheiden zu können nicht um sich abzuschotten und deswegen ist das medial ein Thema was man sofort mit der schwarzgruppe zusammen bringt.

00:20:02: Aber jetzt, wir waren vor drei, vier Wochen auch beim Tag der deutschen Industrie.

00:20:08: Das Thema Rohstoff-Souveränität in Europa sehen wir am Ende des Tages als... genauso bedeutsam.

00:20:15: Weil wenn über zwanzig Prozent der Autos, der Altautos heute noch aus Europa rausgehen ohne dass wir die wichtigen Rohstoffe versucht haben zu nutzen, die wir ja vorher sehr energieintensiv nach Europa gebracht haben, haben wir einfach auch ein Thema.

00:20:30: das ist eine andere Form von Souveränität.

00:20:33: Das war jetzt ne lange Antwort.

00:20:34: du bist sehr geduldig, Volker an der Stelle aber damit will ich nur sagen es ist eine umgehäure Themenbreite.

00:20:40: Die macht übrigens die Aufgabe Wahnsinnig spannend für alle, aber braucht auch eine ungeheure Expertentiefe in den Teams.

00:20:48: Sonst könnten wir zwischen diesen sehr verschiedenen Themen gar nicht wirklich steuern!

00:20:53: Ist es dir bzw.

00:20:55: euch wichtig dass man euch als Schwarzgruppe kennt oder kannst du damit leben wenn die Bildzahlung schreibt der Lidlkonzern?

00:21:02: Ich glaube das wird noch länger passieren.

00:21:04: Es ist uns gegenüber den Medienwirtschaft.

00:21:08: Es ist uns gegenüber Steak Holdern in der Politik, aber auch gegenüber wirklich dort wo wir gemeinschaftlich auftreten mit Geschäftsmodellen.

00:21:17: ist es uns schon sehr wichtig dass jemand die Unternehmen der Schwarzgruppe heißt das ja bei uns wirklich kennt.

00:21:25: würde ich jetzt mich in den Schlaf weinen wenn die breite Öffentlichkeit uns nicht kennt?

00:21:31: nein weil Bewusst nicht unser Ziel.

00:21:35: Wir haben klare Zielansprüche gesetzt in einer gewissen Form von Zielgruppen, dann haben wir sehr starke Marken und wer bei Lidl einkauft soll auch Lidle kennen und wer beim Kauflandeinkauf soll Kaufland kennen?

00:21:48: Also es ist für eine gewisse Gruppe von Menschen uns wichtig dass man weiß wie unser Ökosystem funktioniert aber nicht in der breiten Öffentlichkeit unbedingt erforderlich.

00:21:58: Habt ihr Mechanismen etablierts um Sauma-Eskolthia reinte?

00:22:02: wirklich eine Krise bald Lidl passieren.

00:22:06: Irgendwie ein Problem mit Lebensmittelqualität, es gab da mal bei Kaufland Trouble.

00:22:12: Wie würdet ihr damit umgehen?

00:22:14: Also das könnt ihr rein theoretisch auch dann zu dem Effekt führen.

00:22:18: Das fährt halt ab auf Schwarz-Digits Unternehmen was noch relativ neu zu positionieren ist und auf die Gruppe.

00:22:23: wie würdet Ihr sowas angehen?

00:22:25: also würde ihr versuchen das abzutrennen?

00:22:27: oder stellt sich diese Frage in der Realität gar nicht?

00:22:30: weil Kaufland ist selbst so groß und die Medien würden sich nur auf Kaufland fokussieren.

00:22:33: Das ist eine ungeheure Komplexität und die Unternehmen der Schwarzgruppe kommunizieren ja erst seit zwei, drei Jahren.

00:22:41: Damit möchte ich sagen wir haben eine gewisse Bekanntheit und diese auch gerade in den Zielgruppen, die ich vorher genannt habe sehr deutlich angestiegen.

00:22:48: Wir machen das wirklich... in der Form der Einzelbetrachtung.

00:22:52: Das kannst du auch gar nicht!

00:22:53: Du hast schon auch Reputationsthemen, die dann tatsächlich nur eine Marke betreffen und das würde wahrscheinlich jeder Profi so machen.

00:23:02: wenn sie nur eine marke betriefen und kaum abstraleffekte haben Dann wirst du auch versuchen Sie in diesem Markenfeld zu steuern.

00:23:12: Jetzt ist die Welt sehr komplex, viele Dinge gehören zusammen.

00:23:16: Manche Dinge wie du grad sagst werden einfach zusammengehörig gemacht.

00:23:20: es ist eindeutig klar dass heute noch mehr Klickraten auf eine Headline gehen wenn dort Lidl steht.

00:23:27: Das ist so.

00:23:27: Das heißt, manchmal wird es medial eigentlich zusammengebunden, obwohl es fachlich nicht zusammengehört.

00:23:33: Deswegen gibt immer nur eine Einzelfallbetrachtung die wir dann entsprechend gemeinsam auch durchsteuern.

00:23:40: aber keine Pauschalösung.

00:23:42: an der Stelle dafür haben wir zu viele Unbekannte die sich gleichzeitig bewegen.

00:23:46: Die Bekanntheit der Schwarzgruppe.

00:23:48: woher kommt das Thema?

00:23:50: Was machen die Medien raus?

00:23:52: Wir sehen das Stück für Stück zum Beispiel auch unser Komplementär mehr als Komplementär der Schwarzgruppe positioniert wird.

00:23:59: Wenn aber ein schnelles Kickbait gesucht wird, steht da wieder der Lidl-Chef – obwohl er rein faktisch ja nicht der Chef von Lidle

00:24:05: ist.".

00:24:07: Das Wort komplementär ist im normalen Sprachgebrauch auch nicht so weit verbreitet, dass man das erkennen muss?

00:24:12: Ja, das stimmt!

00:24:14: Also natürlich geben wir immer noch mal die Erklärung und Übersetzung, aber es ist der juristisch korrekte Begriff was andere dann als CEO der Unternehmen der Schwarzgruppe bezeichnen würde.

00:24:25: Wie hast du denn ein Team aufgebaut?

00:24:27: Du hast dann sicherlich die Schwarzgruppe als Coquit Holding Konstrukt und da sind die einzelnen Teams.

00:24:34: Aber wie sind eure Zuständigkeiten gedreht bzw.

00:24:37: wir sind auch die Reporting Lines, wie man so sagt.

00:24:41: also Wir haben verschiedene Disziplinen, die direkt an mich reportieren.

00:24:47: Dass diese Disziplin auch in einer Steuereinheit zusammen sind war mir schon ein sehr großer wesentlicher Faktor als ich gestartet bin weil ich habe genau an dieser Zusammenstellung und Aufstellung geglaubt.

00:25:02: Wahrscheinlich will ich damit sagen, wenn die Disziplin nicht so in einer Hand gesteuert werden würde.

00:25:08: Wäre das für mich auch nicht so attraktiv und interessant als Herausforderung gewesen?

00:25:12: So es gibt eine Strategie und ein Kultur Team.

00:25:15: Das ist praktisch in den drei vier Jahren von null mit entstanden.

00:25:20: wo wirklich die großen strategischen Themen?

00:25:22: Wo wollen wir hin?

00:25:23: aber auch Führungskräfte Kultur Aber was sind auch Themen übergreifende Dashboards, also wie ist die eigentliche Organisationsentwicklung?

00:25:32: Das ist ein Team was direkt an mich reportiert.

00:25:36: Dann gibt es das Team dass wir Brand Marketing nennen was wirklich daran arbeitet Stück für Stück die Unternehmen der Schwarzgruppe auch als Marke zu positionieren.

00:25:47: Da sind Menschen drin, die sowohl Marken-Experten sind auf der strategischen Ebene bis aber auch Menschen, die perfekt im Sinne von Video oder KI Bearbeitung von Bildern aktiv sind.

00:26:01: das ist das nächste Team.

00:26:03: dann haben wir das Team der politischen Experten.

00:26:07: Das geht über Berlin und Brüssel hinweg.

00:26:10: Dort haben wir Büros, aber es ist eine Gesamtverantwortung für all die Themen, die ich dir genannt habe auch übrigens für alle Themen aller Sparten.

00:26:19: Es gibt den Bereich Corporate Responsibility.

00:26:22: Mir wichtig zu sagen hier werden Themen wie Klimaziele Ökosysteme Kreislaufwirtschaft Reset Resources entwickelt.

00:26:29: Es ist also eine Fachfunktion Und das Team der Corporate Communication was man klassischerweise sicherlich als Medienarbeit, Stakeholder Arbeit mit der Mitarbeiter Kommunikation zusammenfassen würde.

00:26:45: Das sind die Teams, die direkt an mich berichten und wir haben noch ein kleines Team was mein Summenunternehmen natürlich auch hat dass sich um alle Themen Sinne von Archiv und Historie kümmert.

00:26:57: Ist also jemand wie der Head of Communications von Niedl dir dann irgendwie so fachlich zugeordnet?

00:27:03: oder ist der Chef der Chef von Nieder?

00:27:05: Also mit wem kommuniziert er?

00:27:07: Wer ist sein Chef?

00:27:08: Der kommuniziert natürlich mit dem Kommunikationsverantwortlichen oder dem Corporate Affairs Verantwortlichen von Lidl und dort auch in der Linie.

00:27:17: Dort ist es angehangen, dort ist die Marke.

00:27:20: Aber natürlich ist der Erfolg oder Nicht-Erfolg und die Weiterentwicklung wie gut wir dann in der Matrix arbeiten.

00:27:26: Das ist eine typische Matrixaufgabe, wo umso besser wir miteinander arbeiten und um so besser wir auf Dinge zusammen bewegen, umso besser wird auch die Gesamtreportationen und der Auftritt sein.

00:27:40: Nochmals zum Thema früher nicht viel gemacht im Bereich Kommunikation.

00:27:44: heute gibt es sehr viele Aufgaben.

00:27:47: Wie schafft man diesen Kulturwandel?

00:27:48: Was sind Argumente, die du angeführt hast und womit bist du in diese Dialoge gegangen.

00:27:55: In dieser Diskussion, die es da sicherlich auch gab.

00:27:57: Die mögen bei unterschiedlichen bei euren einzelnen Unternehmen unterschiedliche Stadt an gelaufen sein.

00:28:03: aber was waren so Argumnte um überhaupt diese Öffnung voranzutreiben?

00:28:08: Und wer hat da geholfen?

00:28:10: Ja als erstes das ist kein Sprint Das is ein Marathon!

00:28:15: Das würde ich nur gerne Voraussagen.

00:28:17: und dem Rahmen zu setzen, das ist eine tägliche Arbeit.

00:28:21: Die mit unserer Aufgabe sind auch die Aufgabe vieler anderer Manager.

00:28:25: Damit möchte ich nur betonen da kommt man nicht rein in ein Unternehmen und sagt jetzt ist es so und dann funktioniert das.

00:28:30: Da ist Überzeugungsarbeit, da ist Veränderungsarbeit.

00:28:33: Da müssten auch einfache Erfahrungen gemacht werden.

00:28:37: damals als ich gestartet bin war eins vollkommen klar dass Gerd Scharnowski den Kulturwandel nach innen und die Öffnung, die schrittweise öffnen nach draußen als unabdingbaren Erfolgsfaktor definiert hat.

00:28:52: Und das auch aus dem Geschäftsgrund indem man sagt Das ist ja jahrelang erfolgreich gelaufen.

00:28:57: auch bei anderen Unternehmen kann man sich fragen warum jetzt anders?

00:29:01: Aber da war zwei Dinge vollkommen klar.

00:29:04: Erstens, die Welt ändert sich so schnell und Meinungsbildung und Reputationsaufbau überhaupt das Kennen was die Gruppe leistet dass das erforderten komplexe Stakeholdermanagement.

00:29:15: Da ist die Strategie.

00:29:16: ich sag nix bestimmt nichts was Vertrauen aufbaut.

00:29:19: also einfach Die Strategie hatte sich überholt und das schon seit Jahren hat ja genau gesehen.

00:29:24: Und zweiter Grund, wenn ich ein Ökosystem etabliere was gerade auch an seinen Schnittstellen dann besonders erfolgreich sein kann in der Zukunft.

00:29:35: Wenn es eben über eine Schnittstelle geht die Digital-Schnittstell mit einer Handelsmarke oder auch eine Digitalstelle mit der zirkulären Kreislaufwirtschaft dann muss dieses Thema auch kulturell nach innen anders getrieben werden.

00:29:50: Und aus dieser Ratio heraus war eine feste Überzeugung bei einigen wichtigen Pläern und Managern, dass wir das voranbringen wollen.

00:30:02: Das hat mir natürlich zumindest den Rahmen gesetzt.

00:30:05: wenn man weiß... dass es gewollt ist, dann kann man seinen Weg gehen.

00:30:10: Wenn man vom ersten Tag davon abgehalten wird sein Weg zu gehen, da kann man ja nicht erfolgreich sein.

00:30:15: und da war ich sicher an dem Punkt XXIII als ich dann final gekommen bin das es gewullt wird.

00:30:22: ob's dann funktioniert ist immer noch eine zweite Sache.

00:30:24: aber das brauchst du in der Position.

00:30:26: Du kannst du kannst eine Organisation die so lange so erfolgreich ist die zwanzig dreißig ungefähr hundert Jahre alt wird Die kannst du ja nicht per Knopfdruck oder mit einer einzelnen Person verändern.

00:30:37: Hast das Gefühl, dass auch in der Bereitung bei den Mitarbeitenden Offenheit für Kommunikation da war?

00:30:44: Oder muss man denen dann schon mal so einen Schubs geben wie das gemachte?

00:30:48: Aber ich meine, du hast es gesagt!

00:30:50: Es lief lange gut und gab jetzt keine Gründe, das jetzt unbedingt machen zu müssen.

00:30:54: aber vielleicht schlummert die auch ein bisschen weil den einzelnen Leuten nach wir machen so viele Sachen, sind sie toll sind, aber wir sprechen darüber.

00:31:00: also auf welchem Geist bist du da getroffen?

00:31:03: Du absolut unterschiedlich.

00:31:04: Und das wird heute noch sein, es gibt eines ist ein Gefühl nach Ihnen der auch nochmal das Thema Stolz und Identität und relevante Arbeitgeber in Europa und auch ein sicherer Arbeitgebers.

00:31:18: Das sind natürlich Dinge die du wenn du eine Geschichte nie erzählt wurde.

00:31:22: Also wenn wir manchmal in Räume kommen und einfach nur die ökonomischen Rahmen-Daten geben, haben wir sehr oft verblüffte Gesichter auf verschiedensten Stakeholdergruppen gesehen.

00:31:33: Dann war es wirklich the story not told!

00:31:36: Und diese Geschichte gibt nach innen schon eine ungeheure Form von Stolz Identität.

00:31:42: ich bin bei einem Arbeitgeber der Momentan wächst, der solche großen Projekte wie zum Beispiel Friedrichs Hall oder eben zusammen auch mit anderen Pläern eines der größten KI-Zentren in Europa mitbaut.

00:31:55: Also das beflügelt und das öffnet auch.

00:31:58: Und ich glaube da haben auch viele Mitarbeiter einfach gewartet im sicheren Raum und als sie gesehen haben dass diese Geschichten erzählt werden sollen Da kannst du auch Begeisterung dann als einzelner Mitarbeitende mit nach draußen tragen.

00:32:13: Es ist aber auf jeder Stakeholdergruppe auch wirklich unterschiedlich Volker, aber ich glaube die Kraft kommt auch einfach aus dem Thema der Identität und der Zugehörigkeit aus dem Unternehmen das erfolgreiches.

00:32:27: Noch eine Frage zu Haltung und politischen Themen.

00:32:31: Ihr werdet sicherlich auch sehr oft angefragt des politischen Wie regelt ihr das, wozu ihr euch äußert und wozu ich nicht äußerte?

00:32:41: Ihr seid sicherlich jetzt kein Lautsprecher der überall was sagt.

00:32:44: Aber wie habt ihr diesen Raster für euch entwickelt?

00:32:48: Du sicherlich immer in erster Linie sehr nah am Geschäftsmodell dort wo wir auch sicher sind, dass wir einen Unterschied machen können.

00:32:57: Das heißt es ist definitiv und da würde ich auch dieser Unternehmensgruppe aber auch vielen anderen nicht zu raten.

00:33:02: Nicht jemand der ständig auf irgendwelche politischen Themen springt die Karte on vogue sind.

00:33:08: Und wenn wir über das Thema digitale Souveränität sprechen hat das natürlich ein wirtschaftlichen Anker weil wir ein Angebot haben.

00:33:16: Aber das hat auch eine Überzeugungsanker.

00:33:19: Dass man sagt Es ist so wichtig.

00:33:21: Wir haben ja aus Wichtigen Gründen, weil über Hundertfünfzig Millionen Europäer auch bei Lidl und Kaufland einkaufen.

00:33:28: Datenschutzverordnung sind wichtig die sind einzuhalten und die Daten sollten nicht abfließen.

00:33:33: Und an diesen Stellen dort ist das Thema Politischer Haltung immer gepaart auch mit dem Thema, was können wir dort leisten?

00:33:41: Und das ist das erste Raster.

00:33:43: Es ist genauso mit Prisero Das Thema Rohstoff-Suberinität.

00:33:48: Wir haben ja jetzt vor kurzem erst eine Kooperation mit BMW verkündet wo es wirklich darum geht ein Wissenstransfer sicherzustellen wie man Altautos dismantelt um eben wichtige Materialien wie Kovalidium und so weiter zurück zu gewinnen in den Kreislauf eins speisen.

00:34:07: Das heißt natürlich, wenn es eine Kreislaufwirtschaftsstrategie in Deutschland oder Europa gibt dann sind das die Themen zu denen wir auch gehört werden wollen oder wo wir mit unseren Lösungen beitragen immer dann wenn es das Geschäftsmodell eindeutig auch in Lösungen mitgibt.

00:34:24: Ich mache mal einen Cut und stelle jetzt noch einige persönliche Fragen.

00:34:29: Du hast schon mehrmals erzählt in anderen Formaten und es war auch mal zu lesen im Manager-Magazin ist der zweite Anlauf, dass du bei der Schwarzgruppe gelandet bist.

00:34:40: Aber wenn man aus so einer... Du hast ja vorher sehr exponierte Stellen gehabt, warst in großen Agenturen bis eine bekannte Kommunikatorin.

00:34:49: aber erzählen uns doch mal wie beeint sich die Verbindung zu einem neuen Arbeitgeber von dieser Größe an?

00:34:55: Wie läuft das in der Praxis?

00:34:58: Du, das ist in der Praxis tatsächlich auch über jemanden gelaufen.

00:35:02: Der sowohl den Gerchanovsky wie mich kannte und im Bereich von executive search sozusagen sein Geld verdient.

00:35:10: Und als ich den Gerchanowski kennengelernt habe war er noch nicht in der heutigen Rolle War aber genau von den Themen überzeugt die ich vorhin genannt habe was wichtig ist um in Zukunft erfolgreich zu sein Die kulturelle Transformation nach Innenwertesystem Aber auch die Öffnung nach außen.

00:35:27: Und so was bahnt sich, das glaube ich war sogar in der Corona-Zeit.

00:35:32: Das bahnt es sich dann im Erstgespräch und im Zweitgespräche an.

00:35:35: also man lernt sich digital kennen tauscht sich aus über die Gruppe und über die Lebensläufe.

00:35:42: Ich meine glaube alle die zuhören kennen solche Gespräche und dann fährt man natürlich auch mal nach Neckarsulm.

00:35:48: Du hast das schöner ausgesprochen als ich das ausgesprochen habe.

00:35:51: Ich hab bis dato nämlich bis ich hinfuhr auch immer gedacht das heißt Neckersulmen Von der Fraktion bin ich auch.

00:35:57: Und dann waren wir uns sozusagen handelseinig, aber wenn nicht alle Punkte so sich ergeben, dass er nämlich in dem Moment übernimmt, wie es geplant war, ist man in einer anderen Situation.

00:36:10: Das war der Punkt den du gesagt hast.

00:36:12: woher kommt der Rückenwind?

00:36:14: Man kann nicht starten, wenn Menschen nicht davon überzeugt sind, dass man das Richtige tut.

00:36:19: Wie war denn dein Bauchgefühl als dieser Kontakt, der sich intensiviert hat?

00:36:24: Warst du da Feuer und Flamme?

00:36:25: oder hast gesagt, muss ich mal Doktor über nachdenken?

00:36:29: Du beim zweiten Mal?

00:36:30: wir haben uns ja dann sozusagen die Beziehung und den Austausch wieder belebt als der Gerd Scharnowski in seiner aktuellen Funktion war.

00:36:39: Und da das zwischen uns immer alles sauber geklärt war man geht dann dort rein natürlich wenn man einmal dass nicht bis zum Ende durchgeführt hat.

00:36:50: Man ist nicht skeptisch, aber man hört erst mal zu da ist jetzt dann nicht gleich Schmetterlinge im Bauch sondern das ist natürlich eine Ratio die mit die mit funktioniert und die mit funktionieren muss.

00:37:00: Ich sage auch immer, es muss die Aufgabe stimmen.

00:37:03: Es muss das Umfeld stimmen, es ist das Team der Chefstimmen.

00:37:05: Das muss auf die Kompensation stimmen.

00:37:09: aber ich brauche schon das Füngchen mit den Spetterlingen, die mir dann am Schluss sagen ja die Aufgabe, die ist die für die ich auch dort mich hinbegebe und wo ich auch ausgefilmten, die sehr gut positioniert war, dann Verlassere.

00:37:25: Also ich will sagen es war Ratio plus der kleine Schmetterling am Schluss und ich bin schon so von der Energie und von den Themen habe Ich am Schluss immer entschieden kann ich mich selbst weiterentwickeln?

00:37:40: Gibt es mir die Möglichkeit, erfolgreich zu sein in Klammern?

00:37:43: Ob ich die dann nutze oder nicht ist ja mein Problem.

00:37:45: Aber gibt es mir diese Möglichkeiten erfolgreich zu sehen und mit einer spannenden Geschichte zu schreiben, die vielleicht eine wesentliche Wirtschaftsgeschichte in Deutschland ist?

00:37:55: Und das ist dann die Begeisterung, die man haben muss oder die entzündet ist.

00:37:58: War das der entscheidende Punkt?

00:38:02: Ich arbeite hier was doch sehr Großem mit.

00:38:04: Ich meine, dass es groß ist, ist klar aber dass es noch größer werden könnte.

00:38:08: Ist das so ein bisschen der Haupttreiber der Motivation?

00:38:11: Das ist dann wie die Kirsche auf dem Kuchen, weil das macht dann den Unterschied und das ist das was mich innerlich auch antreibt.

00:38:19: Dass es etwas Großes ist genauso wie du beschrieben hast.

00:38:23: Noch mal in einer Akkurs verantwortliche Rolle nehmen.

00:38:26: Wäre das für dich damals nicht mehr eine Frage kommen oder wäre das auch noch eine Option gewesen?

00:38:30: Also, als die Entscheidung da war, dass ich das nehmen würde, war es die Entscheidung, die ich mit allen Sinnen und allen Ratio getroffen habe.

00:38:37: Und zu der stehe ich heute und bin sehr froh, dass sich die getroffen haben.

00:38:41: Ich wollte damals nicht weg von... Das ist ja mal ein großer Unterschied.

00:38:45: will ich weg von oder will ich hinzu?

00:38:48: Und ich wäre nicht weg Von gegangen sondern ich wollte hinzu zur Schwarzgruppe diese Aufgabe mitgestalten und das hat mich getrieben und das ist heute noch so.

00:38:59: Zum Ende.

00:39:00: Was sind denn die nächsten kommunikativen Highlights, die von euch zu erwarten sind?

00:39:04: Was steht da noch an?

00:39:05: Ihr habt ein großes Rechenzentrum in Spreewald, was sicherlich auf Trap verhalten wird und der Kollege Alexander Gutzma war gerade in eine Nähe von Halbronn, ich weiß gar nicht genau wie der Ort jetzt heißt.

00:39:15: Bad Friedrichshal war das!

00:39:17: Wo er den Campus von Schwadeste digits angeschaut hat.

00:39:20: Du hast das E-Pie genannt aber das sind noch weitere Themen, die jetzt anrollen werden.

00:39:25: Das sind natürlich die ganz großen Öffentlichkeitswirksame Themen.

00:39:30: Und ich glaube, damit ist es dann fast bis Ende des Jahres.

00:39:33: so weit waren die wesentlichen.

00:39:35: wir arbeiten sehr dran weiterhin nach innen auch an der weiteren kulturellen Transformation das die Werte gelebt werden die uns gegeben wurden aber auch die Positionierung von Voraushandeln mit unseren Mitarbeitenden das zum Leben zu erwecken.

00:39:52: also ist es vielleicht all das was nach so drei Jahren auch erst mal in den sechs oder nicht zwölf Monaten so Konsolidierung von Themen weiterbringen, ist natürlich je nach Stakeholder und je nach spezifisches Thema alles ein bisschen anders gewichtet.

00:40:09: Aber es ist viel Grundsatzarbeit diese Themen jetzt auch wirklich langfristig zu verankern.

00:40:16: Bist du auch im Bereich Sponsoring involviert?

00:40:19: Also hast du ein Mitspracherecht, wo ihr euch aktiv zeigt?

00:40:23: Also auf sehrem Sport.

00:40:24: Lidl ist schon sehr starken Sport vertreten und super prominent kann man mittlerweile sagen.

00:40:30: Bist Du involvierten in solcher Entscheidung?

00:40:32: Teils, teils.

00:40:33: Also wir haben ja einen Sponsoring Bereich und Verantwortung der direkt auch mit in meinen Verantwortungsbereich fällt.

00:40:42: da gibt es zum Beispiel das wort ich jetzt eben nicht Tisan weil's noch nicht ganz über die Zielline ist.

00:40:47: Da wird es zwei drei Themen geben wo wir gerade im Sponsorring auch nochmal auf eine klare Fokussierung setzen die wir auch deutlicher machen möchten im Sinne der Mitarbeiteraktivierung.

00:40:56: Das würde ich hier dann rüberrufen wenn so weit isst.

00:40:59: Wir denken Anfang nächsten Jahres Beim Sportmarketing, wir haben nochmal einen Bereich Sportmarkting der auch alle Aktivitäten die wir über die Spaten hat mit ja auch unterstützt und steuert.

00:41:12: Und da sprechen wir uns ab.

00:41:13: aber dann gibt es noch einen Bereich.

00:41:15: eine meiner liebsten Fichten ist das irgendwann Spieler von Bayern München anfingen, Saskia Wasser aus, Plastikflaschen zu trinken.

00:41:22: Das ist immer ein schönes Bild wenn die dann diese grünen Flaschen vor sich haben.

00:41:25: Also das finde ich schön dass du das jetzt fragst und das sind natürlich Dinge die wir miteinander diskutieren und abstimmen.

00:41:33: Wunderbar!

00:41:33: Das war Susanne Marell Bereichsvorständin bei Schwarz Corporate Affairs.

00:41:37: vielen Dank für das Gespräch.

00:41:39: Valka ganz ganz lieben dank für die Einladung.

00:41:41: es hat mir sehr viel Freude gemacht.

00:41:43: Ich hoffe das hören unsere Hörer und Hörerin denn auch Und die Einladung steht.

00:41:48: Die nächste, weil es hat sich so viel getan in der Neckarsulm.

00:41:51: Ja!

00:41:53: Ich komme mal wieder vorbei irgendwann.

00:41:55: Wir freuen uns auf dich.

00:41:56: Vielen Dank

00:41:57: bis dann.

00:41:58: Ciao!

00:42:03: Wenn

00:42:03: Ihnen diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über Feedback auf den üblichen Kanälen und darüber dass Sie diesen Podcast abonnieren und natürlich auch über Vorschläge für Themen und für weitere spannende Köpfe aus der Branche, Aktuelle Berichterstattung gibt es auf com.de

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