Lässt sich ein Vorstandschef steuern? Wie CEO-Kommunikation bei SAP funktioniert. Mit Monika Schaller
Shownotes
Gast: Monika Schaller, Chief Communications Officer und Member of the Extended Board, SAP Host: Volker Thoms, Chefredakteur, KOM
Monika Schaller ist seit Mitte 2023 Kommunikationschefin bei SAP. In dieser Folge von „Unter eins“ spricht sie mit Volker Thoms über CEO-Kommunikation. 70 bis 75 Prozent ihrer Arbeitszeit würden sich direkt oder indirekt um die Positionierung und Kommunikation von CEO Christian Klein drehen, sagt sie. Der 46-jährige Klein gehört zu den sichtbarsten Vorstandsvorsitzenden Deutschlands und zu denjenigen, die auch in den USA und in Asien eine wichtige Stimme für Technologiethemen sind.
Wie organisiert Schaller die Zusammenarbeit mit Christian Klein? Wie legt sie fest, welche Medientermine der Topmanager wahrnimmt? Zu welchen politischen Fragen nimmt der CEO Stellung? Und: Wie nutzt der Technologiekonzern Linkedin? Darüber spricht Monika Schaller mit Volker Thoms.
Die vielfach von Fachmagazinen für ihre Arbeit ausgezeichnete Kommunikatorin mag den regelmäßigen Austausch mit Journalisten. Media Relations seien ihre Leidenschaft – ähnlich wie Krisenkommunikation. Auch von einem CEO erwartet sie, öffentlich präsent zu sein. „Ich finde, es gehört genauso dazu, in den Medien sichtbar zu sein und Stellung zu nehmen, wie es dazu gehört, mit Investoren zu sprechen oder mit Kunden“, sagt Schaller. Inwieweit lässt sich ein CEO steuern? Auch um diese Frage geht es in diesem Podcast. . Weitere Folgen von „Unter eins“ gibt es hier: https://unter-eins.podigee.io/
Ein ausführliches Interview mit Monika Schaller aus dem Jahr 2024 im KOM-Magazin finden Sie unter folgendem Link: https://www.kom.de/koepfe/von-walldorf-in-die-welt/
Transkript anzeigen
00:00:03: Kommunikation.
00:00:05: Volker Thoms spricht mit seinen Gästen über Strategien, Cases, Fails, Medien, Politik und Meinung.
00:00:12: Und natürlich geht es um Köpfe unter eins – der Podcast der Kommunikationsbranche.
00:00:28: Willkommen zu einer neuen Folge von Unter Eins!
00:00:30: Mein Name ist Volker Thoms
00:00:31: ich bin Chefredakteur des Magazins KOM.
00:00:33: Mein Gast heute ist Monika Schaller. Sie ist Kommunikationschefin bei SAP.
00:00:38: Vorher war sie unter anderem für die Deutsche Post, DHL und die Deutsche Bank tätig.
00:00:42: Wir sprechen heute über SEO-Kommunikation.
00:00:45: Hallo Frau Schaller!
00:00:47: Im vergangenen Jahr wurden Sie von deutschen Wirtschaftsjournisten als Unternehmenssprecherin des Jahres gewählt.
00:00:53: Dieses Jahr waren Sie nicht unter einen Topf Fünf?
00:00:55: Ich habe mich gefragt... Was ist passiert?
00:00:57: warum
00:00:58: nicht?!
00:00:59: Ja, ich bin nicht nur in den Top-Fünf.
00:01:00: Das stimmt!
00:01:01: Aber lassen Sie sich mal so sagen – zuerst herzliche Gratulation an Martin Roth von der DZ Bank für diesen absolut verdienten Nummer eins Platz und ich würde sagen bei Martin bleibt in der Familie.
00:01:14: Aber in ihrer Arbeit mit Journalisten hat sich jetzt nichts geändert.
00:01:18: Sie haben ja mal gesagt, sie mögen Krisen und sie arbeiten noch gerne mit Journalistens zusammen.
00:01:22: Deswegen vermute ich mal dass sie das weiterhin machen.
00:01:26: oder hat sich ihr Umgang mit Journalism verändert?
00:01:28: Ich glaube da hat sich gar nichts geändern!
00:01:29: Ich mache es weiter hin.
00:01:31: meine ganze Energie und Liebe ist auch immer noch auf Media Relations auf der Arbeit mit den Journalisten und ich habe das schon ganz oft eine Vergangenheit gesagt eigentlich das mega Glück, dass ich das tun darf was ich wirklich am liebsten mache.
00:01:42: Also die sind auch nicht irgendwie... Harsch geworden, wie man so sagt.
00:01:46: Das müssen wir an Ehemann fragen ob ich harscher wurde?
00:01:49: Vielleicht zu ihm, zu Journalisten?
00:01:50: definitiv nicht!
00:01:52: Wir wollen auch über die CEO-Kommunikation reden.
00:01:54: das ist ja ein bisschen ihr Steckenswert.
00:01:56: Sie haben es auch glaube ich auf Ihrem Profil bei LinkedIn geschrieben dass das etwas ist was sie sehr stark machen noch gerne machen und auch in vorgehenden Stationen immer gemacht haben.
00:02:05: Wie viel Ihrer Arbeitszeit dreht sich denn um Ihren CEO Christian Klein?
00:02:09: Wenn ich schätzen müsste, ich glaube so siebzig-fünfundsiebzig Prozent.
00:02:14: Sicher ist das der grommere Arbeitszeit!
00:02:16: Wissen Sie immer wo er sich aufhält?
00:02:18: Wenn es beruflich muss man das wissen.
00:02:20: okay ich flieg jetzt in den USA also ja fliege die USA nach China Ich bin jetzt in Berlin und Frankfurt.
00:02:26: Wissen sie wo er immer ist?
00:02:27: Ja ich weiß es relativ gut schlicht einfach untergreifen dass dem Grund weil ich mir jederzeit erreichen und greifen muss Und ich bin natürlich auch super viel mit ihm unterwegs Das heißt so manche Reisen sind auch gemeinsam.
00:02:38: Wir sind ja auch ein Magazin, das kann Magazinen für Pressestellen und Kommunikationsabteilungen die nicht so üppig ausgestattet sind wie ihre.
00:02:46: Die möchten natürlich aus diesem Podcast gerne was mitnehmen.
00:02:49: deswegen beschreiben sie doch mal wie Sie sich und Christian Klein organisieren sprich welche Arbeitsroutinen haben Sie?
00:02:55: Und wie arbeiten Sie zusammen?
00:02:57: sieht das in der Praxis aus?
00:02:59: Es ist eine Kombination aus Organisationen und dem Tagesgeschäft.
00:03:05: Wir haben natürlich, wie es bei jedem CEO ist unsere regelmäßigen Meetings, unsere Sure Fixs, unsere One-on-ones wo wir alle Themen durchgehen.
00:03:12: Daneben auch in sehr strukturierten Bereich gibt es natürlich sehr viele Gespräche mit seinem gesamten Büro um einfach den Überblick zu haben.
00:03:20: Und Christian und ich glaube das ist unser Beider naturell aber ein Stück weit arbeiten natürlich sehr stark auf Zurufe Das heißt wird telefonieren ständig und sind im Austausch.
00:03:30: Wenn man so eine Stelle annimmt und Vorstellungsgespräche hat, gibt es ja sicherlich jetzt nicht im klassischen Sinne wie bei vielen anderen.
00:03:36: Aber es gibt Gespräche.
00:03:38: Sicherlich nicht nur eins.
00:03:40: Werden da solche Sachen, solche Abläufe schon besprochen?
00:03:43: Also haben die schon ein bisschen gesagt, wie sie gerne arbeiten?
00:03:46: Hat er gesagt, die wir gerne arbeitet was ihm wichtig ist.
00:03:49: klärt man solche Details, die sich dann später auch noch möglicherweise ändern werden in dem Arbeitsleben auch bereits bevor man anfängt zu arbeiten?
00:03:55: Nein, überhaupt nicht.
00:03:57: Also was Christin mir mitgegeben hat war schon seine Erwartungen ein Stück weit und die Erwartung war die SAP mehr ins Zentrum zurück.
00:04:05: Es ist der einzige Technologiekonzern von Relevanz wenn ich das sagen darf in Europa und es war schon der Gedankengang diese Positionierung zu machen.
00:04:13: wie man arbeitet war überhaupt kein Thema.
00:04:16: Christin hat interessiert was mir so Spaß macht um was mir wichtig wäre und das dann so ein gegenseitiges Abklopfen.
00:04:23: Was war denn Ihre Erwartung, was auf Sie zukommen würde?
00:04:26: Sie sind jetzt seit zweieinhalb drei Jahren.
00:04:29: Drei Jahre jetzt.
00:04:30: Sie kennen mehrere andere Konzerne aber was war Ihre Erwartungen, was da auf sie zukommt?
00:04:34: Ich bin da relativ erwartungsoffen reingegangen.
00:04:38: ich habe mir gesagt es ist ein Technologiekonzern.
00:04:40: das Timing Technologie zu machen ist mega spannend spannender denn je als.
00:04:44: ich bin sehr offen rein gegangen was sich nicht erwartet hab und nicht vorhersehen konnte obwohl es ja nicht die erste Corporate Station ist dass dieses Unternehmen immer noch, obwohl es ja älter als fünfzig Jahre ist.
00:04:56: Dass man diesen Gründergeist noch merkt?
00:04:57: Dass man noch sehr merkt das ist irgendwie für Technologie steinalt aber eigentlich mit fünfzig Jahren noch jung und dass das nie ganz raus gegangen ist.
00:05:06: Es ist eine eigene Art zu arbeiten, dass so ganz klassische Gedanken was Hierarchien betrifft oder wie gearbeitet wird bei großen Konzernen da vielleicht ein bisschen anders ist Und das habe ich nicht erwartet.
00:05:19: Das Thema.
00:05:20: Er war ja sicherlich schon am Horizont zu sehen, als sie angefangen haben.
00:05:25: Also jetzt Generative AI.
00:05:27: Inwieweit hat das die Inhalte verändert und auch ihre Arbeit verändert?
00:05:33: Also wie es heute verändert, wie nützen wir KI?
00:05:40: Ich sehe KI als Schärfungswerkzeug in der Kommunikation und als Beschleuniger.
00:05:46: Wir setzen uns bei ganz klassischen Sachen ein.
00:05:48: Sie werden nicht überrascht sein.
00:05:49: Wir fangen erste Drafts mit KI an.
00:05:51: Wir schauen uns aber auch an welche Fragen können kommen bei Interviews?
00:05:55: Wie kann uns KI challenging?
00:05:57: Wir bauen selbst unsere Agenten natürlich für die Krisen.
00:06:01: Welche Prozesse wie laufen für Briefings?
00:06:04: also das ist das eine Aber was Für mich bei KI ganz, ganz wirklich wichtig ist und danach werde ich wieder kürzer.
00:06:10: Für mich ist Kommunikation nicht in Konkurrenz mit KI sondern wir in der Kommunikationssinn in Konkurenz mit dem Vorstand KI besser bedienen zu können und das ist für mich der ganz wesentliche Unterschied.
00:06:24: Und dass das Thema für Ihre Firma, für Ihren Arbeitgeber so dominant werden würde.
00:06:28: hätten Sie das erwartet?
00:06:29: Ich hatte keine Ahnung.
00:06:30: Sind Sie happy damit, dass das so ist?
00:06:32: Ja, also wenn man sich mal dran gewöhnt hat und damit wirklich herum spielt im privaten Bereich wie im beruflichen Siebener einfach welche Vorteile es einem bringt.
00:06:40: Klar!
00:06:40: Man kann natürlich immer davon kommen wir werden alle effizienter und was bedeutet das für Mitarbeiter?
00:06:46: Aber am Ende des Tages äh... Es macht Spaß, es bringt so viel Vorteil und es nimmt mir arbeiten ab die ich sowieso noch nie gern gemacht habe.
00:06:53: Zurück zu Christian Klein.
00:06:55: Wann ruft er bei Ihnen an?
00:06:57: Was will er von Ihnen wissen?
00:06:58: oder schreibt ihr lieber meine WhatsApp?
00:07:00: Wie kommunizieren sie miteinander?
00:07:02: Ist eine Kombi.
00:07:03: Wenn er unterwegs ist, es fällt ihm was ein und er kann nicht sprechen kommt ne SMS Und wenn er dafür Zeit hat ruft er an.
00:07:11: Also das ist eigentlich nicht im schriftlichen Austausch höchstens SMS oder Telefon.
00:07:15: Wann ruft der an?
00:07:16: Wenn er ein aktuelles Thema hat weil er sieht dass irgendetwas nicht so läuft wie wir es uns vorgestellt haben Wenn wenn's um bisschen darum geht advisory zu geben also wirklich völlig unterschiedlich.
00:07:30: Es gibt ja langfristig geplante strategische Themen und Positionierungsfragen, auch Termine die beim CO und sicherlich bei Ihnen ja auch weiter voraus geplant sind.
00:07:38: Fixpunkte sie werden gerade in den USA.
00:07:40: Dann gibt es Messen.
00:07:41: da muss man hinfahren.
00:07:43: das ist also gesetzt Wie viel Spontanität gibt es denn in Ihrer Zusammenarbeit?
00:07:48: Es gibt hier auch eine tägliche Medienberichterstattung.
00:07:49: da wollen lokalen Medien mal was wissen wir nicht?
00:07:52: ganz unwichtig ist für SAP eine Firma die doch verankert ist in einer Region und auch ein wichtiger Arbeitgeber ist.
00:07:58: Also wie viele Spontaneität gibt's dann Ihrem?
00:08:01: Ich würde sagen, zwanzig Prozent geplant.
00:08:03: Achtzig Spirantinität heißt nicht dass wir keine Pläne im Place haben haben wir aber es ist viel auf der spontanen Seite.
00:08:10: Wissen Sie bereits jetzt für das nächste Jahr, welche Interviews, Podcast oder welche Sachen Sie machen werden?
00:08:17: Haben sie ja schon weitgehend so geplant.
00:08:18: Ja also was wir schon geplant haben ist... Wir haben unsere Keymomente wie wir das nennen.
00:08:22: Wir haben drei große Flagship-Konferenzen.
00:08:23: da wissen wir darum herum passiert natürlich der Klassiker.
00:08:26: Es geht um die Earnings es geht um HV und es gibt so ein paar Reisen, die auch schon geplant sind.
00:08:33: Wo ich auch sagen kann was wir mit Christian machen werden?
00:08:36: Ich versuche das schon ziemlich im Vorhinein zu planen dass seine Zeit relativ limitiert ist und ich meinen fair share of voice haben möchte.
00:08:44: also wenn er irgendwo hinreißt dann ist es schon auch.
00:08:46: wenn sie dabei sind dann gibt es eben auch media
00:08:48: immer.
00:08:49: also wir haben diese regel bei christian wenn er reist kein engagement ohne customer zu sehen employees and media.
00:08:56: Was macht ihn denn am meisten spaß macht ihm am meisten Spaß?
00:08:59: Podcast ist ja relativ oft zu Gast.
00:09:02: Oder wie derweil sind Podcasts natürlich auch oft gekoppelt an Berichterstattungen in den entsprechenden Online- und Printpublikationen, aber was macht ihm am meisten Spaß?
00:09:11: Am meisten macht im Spaß in der Tat.
00:09:13: Podcast und internationale Medien – US-Medien.
00:09:19: Sie haben ja ungefähr hunderttausend Mitarbeiter, so einer Bauernbauer und bei
00:09:21: hundertzehnten… Hundertzehn Ja, wie weit haben wir's?
00:09:23: Genau fast sieben.
00:09:24: dreißig Milliarden Euro Jahresumsatz waren zum vergangenen Jahr.
00:09:27: Was sind dann so ihre größten Herausforderungen in der CO-Kommunikation, weil das Problem durchzudringen hat ja eine Firma wie SAP eigentlich nicht?
00:09:34: Oder irre ich mich da.
00:09:37: Wir kommen durch, klar.
00:09:39: Ich glaube es ist immer noch das Problem wenn man von oben beginnt.
00:09:42: Es ist immer auch das Problem die Relevanz von Technologie zu positionieren.
00:09:46: Es weiß jeder auf seine eigene Art aber dass er jetzt wirklich fünf vor zwölf ist und wir in Europa mit dem Thema Technologie ziehen müssen.
00:09:54: Das ist das eine.
00:09:56: für uns sind natürlich auch geopolitische Themen zu denen wir Christian stark positionieren sei es die USA sei es China sei es Europa.
00:10:04: also wir dringend durch ganz klar, aber ich möchte ja nicht dass mein CEO ein Lautsprecher ist.
00:10:12: Ich bin ja nicht im Rent-A-Quote Business.
00:10:14: Ich möchte das wir strategische Sort Leadership Themen kontinuierlich und konsequent kommunizieren.
00:10:21: Wenn Sie so eine Matrix sich vorstellen mit Zielen die sie erreichen möchten also jetzt mit der CIO Kommunikation für Herrn Klein wäre denn Sort Leadership das Oberste was Sie erreichen wollen oder gibt es noch weitere Punkte die Ihnen wichtig sind?
00:10:33: Also ich bin angetreten mit der Zielsetzung für mich persönlich, dass ich möchte, dass Christian innerhalb der ersten zwei Jahre ganz deutlich auch in den USA als der relevante Tech-CIO wahrgenommen wird.
00:10:47: Ich glaube das haben wir erreicht und es ist passiert.
00:10:49: Die nächste Stufe der Zielsetzung – die hängt natürlich immer vom Umfeld ab – ist aber wirklich mehr auf der politischen Ebene eine politische Themensetzung mehr in der klassischen Kommunikation.
00:11:01: Zu welchen politischen Themen?
00:11:02: äußert er sich und zu welchen eher nicht.
00:11:05: Letztes gab es so ein Interview, da war's ein bisschen breiter.
00:11:07: Ich glaube das war im Handelsbad.
00:11:08: kann das sein?
00:11:09: Das war ein bisschen Breite aufgehängt.
00:11:10: Es geht zur Haltungsfrage zurück.
00:11:12: Wozu äußern sich in den CIO und wozu nicht?
00:11:14: Und ich hatte immer oder habe die sehr klare Meinung dass ein CEO hat sich zu Themen gesellschaftspolitisch politisch zu äußeren wenn sie den Konzern betreffen Wenn es Themen sind wie zum Beispiel EI, Technologie, Regulierung, Standort.
00:11:33: So ganz klassische Themen.
00:11:34: dazu hat man sich zu äußern.
00:11:36: Ja wir können uns auch zu politischen Themen äußeren wenn es jetzt um Veränderungen der Politik gibt wenn sie einen Einfluss auf wirtschaftliche Themen hat.
00:11:47: Welche politischen themen welche regulierungsfragen betreffen?
00:11:50: ins SAP besonders weil Energiepreise Sind die ein Thema für SAP?
00:11:55: Klar, sie haben auch einen Energieverbrauch.
00:11:57: Ist das ein Thema?
00:11:58: oder die Nebenkosten von Arbeit?
00:12:00: Welche politischen Themen beschäftigen Sie am meisten?
00:12:02: Ich glaube, es ist ein breites Spannungsfeld.
00:12:04: Das sind natürlich die geopolitischen.
00:12:05: Wie entwickelt sich die gesamte Situation zwischen den USA und Europa?
00:12:11: Wir sehen ja immer wieder Reaktionen aus den USA.
00:12:14: Die Frage Regulierung – wie stellt sich Europa in Regulierungsfragen auf im Vergleich zu den USA?
00:12:22: Und in Deutschland haben wir hier eine große Anzahl an Mitarbeitern.
00:12:27: Wie kann man Beschäftigung genau machen, wenn so Themen kommen wie das Mitarbeiter bei einem einem gewissen Gehalt schneller gekündigt werden können oder so, dann sind das natürlich Themen für die wir uns sehr interessieren.
00:12:39: Mein Eindruck ist, seitdem Sie bei SAP sind, ist Christian Klein präsenter in den Medien und insgesamt eine Öffentlichkeit.
00:12:47: Er erfüllt ja eigentlich viele Kriterien, die für Media interessant sind.
00:12:52: Er ist vergleichsweise jung in sein Amt gekommen.
00:12:55: Er hat eine ganz lange Laufbahn intern bei SAP hinter sich.
00:12:59: Deswegen gibt es natürlich einige Punkte, die ihn familieninteressant machen.
00:13:02: aber mein Anruf ist sie haben das irgendwie verstärkt.
00:13:05: er ist mehr zu sehen in der Öffentlichkeit.
00:13:07: Das war wahrscheinlich ne bewusste strategische Entscheidung.
00:13:09: warum oder wollte er das auch so?
00:13:12: Weil ich zutiefst überzeugt bin dass es zum Rollen Profil eines CEOs gehört wenn Sie kommunizieren.
00:13:19: kommunizierend ja für einen breiten für ein breites Spektrum an Steak Holden.
00:13:24: Das sind Kunden, das ist Politik, das is der Aktienmarkt oder der Markt generell und es sind auch die Mitarbeiter.
00:13:31: Und ich finde, es gehört genauso dazu in den Medien absolut sichtbar zu sein und Stellung zu nehmen wie's dazugehört mit Investoren zu sprechen oder mit Kunden.
00:13:41: Gibt es denn so KPIs?
00:13:42: Oder Daten und Zahlen, die sie erheben für die öffentliche Wahrnehmung für eine kleine Reputation... Bekanntheit, die Reichweite?
00:13:51: messen Sie da bestimmte Sachen.
00:13:52: Was ist Ihnen da besonders wichtig?
00:13:53: Also was ich mir anschaue, ist zum Beispiel wie Christian wahrgenommen wird im Vergleich auf einer Metrics im Vergleich zu den deutschen CEOs.
00:14:02: Dann schaue ich mir an, wie wird Christian wahr genommen im Vergleich zur Competitor?
00:14:06: Das werden dann halt die ganzen US-Wettbewerber sozusagen.
00:14:09: und was ich mich auch noch anschau, wie wir zu gewissen Themen wahrgenommen werden also wenn das Thema Souveränität was ein ganz wichtiges für uns zb ist Wenn es da Berichterstattung gibt Wie schneiden wir in dieser?
00:14:19: abtreiben wir das Thema oder nicht?
00:14:21: Und die letzte Metrics anschauen ist die Themen, die wir treiben möchten.
00:14:25: Also Souveränität, EI und bla bla bla.
00:14:28: Wie kommen wir durch?
00:14:29: Ich tue mir immer so wahnsinnig schwer mit qualitativer... also mit Menge als Erfolgsfaktor weil für mich ist es wichtig dass ich inhaltlich mit wertvollen Dingen durchdrenne wie gesagt nicht im Render Quote Business und nicht zu sehr mit Masse.
00:14:45: Ich preferiere Klasse über Masse
00:14:47: Klasse über Masse, wie entscheiden sie welche Medientermine Sie machen?
00:14:50: Welche Medien Sie bespielen wo Sie hingehen.
00:14:52: Welche Interviews Sie machen?
00:14:53: Wie entscheiden Sie das?
00:14:55: Ist es eine Diskussion oder kommen Sie da mit einer ganz klaren Vorgabe rein Wir müssen mal wieder das und das machen Oder ist es für mich dann so ein Diskussion?
00:15:02: gibt's denn auch Wünsche möglicherweise vor allem klein?
00:15:04: Ach ich möchte gerne mal im Spiegel sein.
00:15:06: davon habe ich immer schon geträumt.
00:15:07: Gibt es solche Thematiken?
00:15:09: Also ich habe das ganz große Glück, dass Christian unter Anführungszeichen sehr unkompliziert ist.
00:15:14: Christian überlässt es mir wie wir uns positionieren,
00:15:18: d.h.,
00:15:18: was wir machen.
00:15:18: am Anfang des Jahres kommt kommen wir mit dem OnePager wo wir sagen in dem und dem Monat würden wir das und das Medium zu dem und den Thema vorschlagen weil es auch bis jetzt gut gegangen ist, exekutiert dann die Termine für uns.
00:15:33: Also er ist da nicht, dass er sagt ich möchte Entschworls de Journal.
00:15:36: Mir geht's nur darum, dass ich eine vernünftige Mischung habe aus starker US-Medien präsent und meine deutschen Leitmedien mit Christian nicht vernachlässigen und dann mit anderen Leuten aber natürlich auch in den ganzen Trade Publications reingehen.
00:15:50: Ich mein ja CEO Kommunikation, aber der CEO Ist ja kein Einzelstar, der CEO ist ja der Dirigent wenn man so sagen will vor dem Orchester.
00:16:01: Das heißt er wird für Dinge eingesetzt und andere Vorstände und andere Manager für andere Themen.
00:16:07: Haben Ihre Vorständen eigene Kommunikationsleute die sich um Sie kümmern?
00:16:11: Wie ich zur SAP gekommen bin das war ganz lustig!
00:16:14: Da waren teilweise Kommunikatoren direkt bei den Vorständen.
00:16:18: Ich nenne das liebevoll die Schatten-Kommunikation unter Anführungszeichen, die haben wir in die Unternehmenskommunikanion rübergezogen aber ich habe pro Vorstandsbereich dedizierte Kommunikationsleute.
00:16:32: Sind Sie denn immer diesen ganzen Medientermin dabei?
00:16:35: oder gibt es auch andere Personen, die da gerne mitreisen?
00:16:38: und damit reisen dürfen.
00:16:39: CEO
00:16:40: mache immer ich noch mit einem zweiten Kollegen, also zum Beispiel wenn wir in den USA sind wäre es die Medien verantwortlich in den usa.
00:16:47: Wenn wir es in europa machen wäre es der medienverantwortliche in deutschland.
00:16:50: bei anderen vorständen bin Ich ausgewählt mit dabei.
00:16:54: wenn Es Themen sind die strategische relevant haben oder reputations themen
00:17:00: Wie Machen Sie das denn mit linken postings Die Wahrscheinlich auch nicht ganz unwichtig sind?
00:17:04: gibt es da auch so ein themenplan langfristigen plan?
00:17:06: wie stimmen sie die intern ab?
00:17:08: Also was wir machen, wenn wir zum Beispiel so einen Key Moment nehmen.
00:17:11: Die SAFE FIRE ist der wichtigste Event bei uns wo wir die Neuerungen des Jahres bekannt geben.
00:17:15: das ist für den Technologie-Bereichen sehr wichtiger.
00:17:19: Dann gehen wir da natürlich rein besprechen welche traditionellen Medien covern wir vor Ort?
00:17:24: dann machen wir ein Pribriefing virtuell mit allen Medien und dann gehen wir in den Social Media Plan.
00:17:30: Da geht es dann so los die Kaskade.
00:17:32: Was ist das übergeordnete Thema?
00:17:34: Das beginnen wir mit dem CEO Nimmt sich jeder Vorstandsbereich und auch Manager darunter, das übergeordnete Thema.
00:17:42: Wir machen es noch mal Tailor-Met für den Bereich und kommunizieren's dann nach
00:17:46: unten.".
00:17:46: Also das ist eine ganz deutliche Kaskade wo ein Thema relativ stringent durchgezogen wird aber mit unterschiedlichen Aspekten?
00:17:54: Sie machen auch einiges auf Link in ihrem Vitalen Account.
00:17:58: Wie entscheiden sie was sie machen und wissen sie wer ihre Follower sind und wer Sachen liked und für wen macht dies genau?
00:18:06: Also ich kontrolliere es jetzt nicht unter Anführungszeichen.
00:18:09: Wer leigt das?
00:18:10: Ich habe ein ungefähres Bild von dem Volldarm, weil ich mir anschaue wo Bewegung drinnen ist.
00:18:15: Ich versuche ein paar Packets abzubilden auf der einen Seite.
00:18:19: Versuche natürlich SAP nach draußen zu vertreten mit den wichtigsten Momenten wie wir's jetzt auf der Connect gemacht haben.
00:18:25: Ich versuchen aber auch Kommunikationsthemen nach vorne zu bringen und hab mir jetzt zuvor kurz, ich glaube vor so einem halben Jahr haben wir begonnen mit Human in the Loop auf der EI-Seite los.
00:18:35: zu legen, einfach um Schwerpunkt-Themen zur EI zu covern.
00:18:38: Ich versuche nicht so viel zu machen und da luten aber diese drei
00:18:42: Bereiche.".
00:18:43: Wenn man SAP ist und dort Kommunikation betreibt muss man dann noch proaktiv auf Medien zugehen und selber sagen wollt ihr nicht mal was mit uns machen?
00:18:53: Wollt ihr nicht einmal ein Interview mit Christian Klein machen?
00:18:56: oder ist das schon eine Nachfrage gesteuert?
00:19:00: Weil sie können natürlich dann auch Themen setzen, wenn die sagen okay wir haben da jetzt was das und das Issue beschäftigt uns.
00:19:05: Da gehen wir jetzt mal zu.
00:19:07: Hannes Gabboscheingart ist ein beliebter Interviewpartner für SEOS.
00:19:12: Es ist eine Kombination aus beiden.
00:19:14: Natürlich bekommen wir super viel Anfragen für den CEO, wir sind in Deutschland und ein Heimatkampagnen.
00:19:19: Da kommt natürlich sehr viel.
00:19:21: Wir sind aber auch sehr aktiv – ich mag dieses Reaktive nicht!
00:19:25: Ich möchte, dass wir proaktiv auf Medien zugehen mit Vorschlägen von uns.
00:19:31: Überzeugungsarbeit leisten müssen.
00:19:34: Ist in den USA, in den US als deutsche Company auch wenn das unser wichtigster Markt ist oder ein sehr großer Markt?
00:19:39: Es ist natürlich schwierig gegen die Microsofts dieser Welt durchzudringen.
00:19:43: da müssen wir mehr Überzeugung arbeit machen dann müssen wie mehr laufen.
00:19:45: aber das machen wir auch.
00:19:46: wir stehen auf drei Standbeinen.
00:19:48: Wären Sie nur USA als deutsche Firma gesehen oder wird das auch als mittlerweile international angesehen?
00:19:54: Als
00:19:54: International definitiv!
00:19:55: Passend die wesentlichen Unterschiede von USA zu Deutschland.
00:19:58: Also wie ist der Medienmarkt anders als hier?
00:20:01: Der US-Mediumarkt aus meiner Sicht hat noch viel mehr gelitten, was das ganze Thema Veränderungsstrukturen und Entlassungen da hat sich sehr viel verändert weg vom ganz klassischen Medien, die es natürlich noch haben zu sehr vielen neuen Netzwerken, die Seema Force dieser Welt wo... Exzellente Journalisten sitzen und zusammenkommen mit einem anderen Setup.
00:20:21: Also das ist ein ganz großer Unterschied, während wir in Deutschland hier schon noch nach dem klassischen traditionellen Medienverständnis reagieren.
00:20:30: Und das klassische Wortlautinterview in den USA?
00:20:33: Ist es überhaupt so noch Gang und Gebe?
00:20:35: Die Autorisierungsfrage ist ja auch so ein Thema.
00:20:39: Überhaupt nicht, gibt es nicht!
00:20:40: In den USA in Großbritannien gibt es keine Autorisierung.
00:20:45: wenn es wirklich so ist dass wir etwas sagen wollen was im Hundegrund ist dann wird das ganz deutlich im Gespräch und das ist ein background deep background markiert sonst gibt es überhaupt keine Freigaben.
00:20:56: nicht zu vergleichen mit Deutschland.
00:20:58: die interne Kommunikation welche Formate haben Sie da mit Christian Klein?
00:21:02: Also auch bei der internen Kommunikations Und gerade in Zeiten der Transformation, und ich bin zutiefst überzeugt, Transformation ist ein New Normal.
00:21:10: Braucht es den CEO... Also die Frage welche Rolle er hat?
00:21:14: Es braucht den CEO als Raw Model, der von... oben vorlebt, was wir von unseren Mitarbeitern fordern und auch geben möchten.
00:21:23: Das heißt auch hier habe ich wieder meinen Dirigenten oder wenn man sie im Fußball versuchen wollen ihn als den Fußballtrainer der die Strategie vorgibt, die großen Formate wie die globale Town Hall macht aber auch mit anderen Vorständen und dann gehen die Vorstände in ihre Bereiche kommunizieren darunter um.
00:21:39: wir schauen das die Kaskade nicht abricht.
00:21:41: also um auf die Frage zurück zu kommen bevor ich es dir vergesse er macht die Global Town Hall, er macht aber Was ich versuche, und machen wir das jeden Tag richtig?
00:21:51: ne, aber ich versuch Formate zu bedienen die nicht gescriptet sind.
00:21:55: Ich versuche wirklich dahinzugehen dass wir nicht im Vorhinein schon alles wissen was wir tausend Prozent sagen werden sondern dem wirklich noch ein bisschen Freiraum geben.
00:22:04: nur diesen Formaten wird vom Mitarbeiter wirklich geglaubt
00:22:09: Wie offen diese Mieten statt dieser Townholz?
00:22:11: Und gibt es da auch eine Räumlichkeit bei Ihnen in Waldorf, wo man zusammenkommen kann?
00:22:17: Ja.
00:22:17: Also was wir machen die Räumnicht ... Ich war
00:22:19: ja noch nie da.
00:22:20: ehrlicherweise
00:22:21: Da würde ich Sie nachher gerne noch einladen.
00:22:23: Die Räumenigkeit, wo wir zusammen kommen ist die Kantine, das im Waldorf Das ist natürlich einen riesen, riesen Bereich.
00:22:29: Wir übertragen natürlich live in alle Locations Was wir dann machen dass wir in den großen Locations New York Washington Singapur Dass wir Watchparties machen, dass da auch wieder Leute zusammen kommen können, das sehen.
00:22:42: Also wir sind sehr daran interessiert dass die Mitarbeiter da sind und wollen sie zusammen bringen.
00:22:48: wie oft findet der Stadt schlagen Sie mich nicht ich denke mal so sechsmal im Jahr Pimal Daumen.
00:22:53: und was wir auch machen wann immer Christian oder jeder Vorstand oder auch jeder weitere Vorstand reist immer in den Locations wo wir sind machen wir dann Koffekorn aus umbringen Leute zusammen.
00:23:04: Wie viele Reisen Sie überhaupt?
00:23:05: Wie viel?
00:23:06: Wie groß ist Ihr Reisepensum?
00:23:07: Schon viel Klar, viel aus zwei Gründen.
00:23:10: auf der einen Seite.
00:23:11: Auf
00:23:11: wegen dem Fokus USA?
00:23:12: Ja also auf der anderen Seite bin ich mit dem CEO viel unterwegs und auch mit manchen anderem Vorstand.
00:23:17: das heißt ist automatisch ein ganz großer USA-Fokus.
00:23:21: dann sind alle unsere Keymomente finden in den USA statt um mein Team es spread out wie man so schön auf Neu-Deutsch sagt.
00:23:28: Ich habe ein großes Team in den US aber auch in Asien.
00:23:32: Das heißt dass allein bedingt schon extrem viele Eisen.
00:23:35: Sie waren den anderen Unternehmen vorher tätig, ihr habt es gesagt Deutsche Bank DL Deutsche Post.
00:23:41: Und auch da gab es namenhaftes CEOs mit denen sie gearbeitet haben.
00:23:45: inwieweit kann man ihre Erfahrung nach einem CEO steuern oder ist das ein Anspruch die man gleich vergessen sollte.
00:23:53: und wie weit kann man da seinen eigenen Stempel aufdrücken?
00:23:57: Ist der Terminplan die Art und Weise zu arbeiten doch so stark von den, er ist ja auch ihr Chef in dem Falle.
00:24:02: Von ihm geprägt?
00:24:03: oder kann man da seine eigenen Präferenzen reinbringen?
00:24:06: Es kommt immer dazu dass es menschelt und jeder CEO ist ein Mensch damit per se anders Und ich würde das Wort Steuern nicht verwenden wollen.
00:24:15: wir steuern klingt zum manipulativ und negativ Aber ich würde sagen, wir raten.
00:24:20: Und die absolute Erwartung, die ich an mich selbst habe ist, dass ich meinen CEO aber auch den gesamten Vorstand berate.
00:24:28: Ich hatte vielleicht Glück, weil ich immer Chefs hatte, denen Kommunikation wichtig war mit Alex DiBelius damals bei Goldman oder auch dann bei der Deutschen Bank – mit den diversen CEOs, die man hatte.
00:24:39: Die waren immer daran interessierenden Austausch zu gehen und Kommunikion hatte immer einen seat at the table!
00:24:47: absolute Anspruch, den jeder Kommunikationschef haben muss und niemals aufgeben darf.
00:24:53: Wenn wir zu einer Execution-Fanschen verkommen müssen das lassen?
00:24:56: Gibt es da eine Situation in Ihrer Karriere bei denen Sie die Ihren CO gewarnt haben etwas zu machen oder irgendwie vielleicht einen Medienaufgleich ein Statement abzugeben wo er es vielleicht wollte und erst dann wiederwillig gemacht hat?
00:25:07: und nachher hat sie herausgestellt dass war richtig.
00:25:10: Sie meinen diese lustigen Momente, wo man zu jemandem sagt, zack das jetzt nicht.
00:25:14: Und sie drehen sich um und sitzen im Meeting und schon wird es gesagt?
00:25:18: Ja, habe ich oft erlebt in meiner Karriere.
00:25:20: Ja klar!
00:25:21: Ein Beispiel?
00:25:22: Ein Beispiel... Ach Gott im Himmel!
00:25:24: Alex DiBelius im Spiegel.
00:25:26: Ich kann mich gut erinnern Thomas Thoma Hallo Thomas wenn du zuhörst Wie Thomas dann begann mit Das ist ja wie Fegefeuer der Eitelkeiten der Banker und Alex hat sich total angestachelt gefühlt und hat davon erzählt Ja klar, logisch das haben sie.
00:25:41: Das ist aber überhaupt nicht schlimm.
00:25:43: Ich glaube am Ende des Tages wie gesagt es menschelt und macht Interviews auch sympathischer.
00:25:49: Wir mögen das nicht.
00:25:50: wir wollen keine Fehler wir wollen alles glattgezogen haben.
00:25:53: Wenn ich mal einen Schritt zurück gehe und sage Es geht aber um den Leser draussen Und der Leser liest lieber solche Dinge als meinen glatt gezogenen Mist Den ich den ganzen Tag schreibe.
00:26:01: Ich glaube die Leute hören noch lieber solche Podcasts.
00:26:05: Er heißt jetzt dass es noch nicht gut läuft?
00:26:08: Ich komme jetzt noch mit mindestens einer Frage.
00:26:11: Die Leute wollen ja auch was lernen von diesem Podcast, das ist ja ein bisschen unser Anspruch als Medium.
00:26:15: Welchen Ratschlag würden Sie denn sagen?
00:26:17: Auch jüngeren Kolleginnen und Kollegen geben die sagen ich möchte gerne CO-Kommunikation machen oder ich möchte gern Kommunikationschefinor, Kommunikationchef werden.
00:26:26: Und konkret in der Zusammenarbeit mit CEOs.
00:26:29: welchen Tipp würden sie da geben?
00:26:31: Also ich glaube, um mit CEOs oder mit Vorständen generell zu arbeiten es braucht eine hohe Resilienz.
00:26:38: Es braucht ein Vierundzwanzig Siebenverständnis.
00:26:42: Es brauche die Fähigkeit Menschen zu lesen.
00:26:46: Jeder hat ein anderes Bedürfnis.
00:26:48: Das ist ganz wichtig und ich glaube, es braucht einfach diese wahnsinnige Passion!
00:26:55: Ich bin nie gesessen und habe gesagt, ich möchte Kommunikationschefin werden aber ich habe es immer geliebt, Kommunikation zu machen mit Journalisten und mit Managern zu arbeiten.
00:27:07: und ganz ernsthaft macht das was euch wirklich wirklich Spaß macht weil wenn ihr das was Euch Spaß macht, werdet Ihr's gut machen?
00:27:15: Ich habe nie was geplant.
00:27:16: Wie flexibel muss man denn selber sein?
00:27:18: Also muss man so mehrere Rollen, also spielen.
00:27:21: das ist auch wie ein relativ negatives Wort.
00:27:23: aber muss man mehrere Rolleneinnehmen können?
00:27:24: die müssen sich auch anpassen können und verschiedene Regeln.
00:27:26: unternehmen sind sehr unterschiedlich.
00:27:30: Das habe ich gemeint mit, Sie müssen den Raum lesen können.
00:27:32: Sie müssen anpassungsfähig sein klar weil auch wenn sie in einem Konzern sind jeder Vorstand ist anders hat andere Bedürfnisse, hat andere Umgangsformen.
00:27:41: das eine mag locker sein das andere ist mehr prozessorientiert das ist ganz klar.
00:27:45: da müssen die super super anpassungspfähig sein.
00:27:48: Gibt
00:27:48: es etwas was ihr besonders stresst?
00:27:50: Gibt Es Etwas Was Mich Besonders Stress
00:27:53: und nicht zu sagen nervt
00:27:55: Nervt.
00:27:56: Ja, es nervt mich total wenn Medienberichterstattung ist und dann kommt jemand und sagt ich mag die Überschrift nicht.
00:28:03: Das nervt sich total!
00:28:06: Und was macht man in dem Fall?
00:28:08: Da geht man hin und sagt Punkt Nummer eins der Journalist macht sie nicht, Punkt Nummer zwei gibt ein Test dafür.
00:28:13: und Punkt Nummer drei wir werden drüber hinwegkommen.
00:28:15: Was ist mit Anrufen bei den Journalisten?
00:28:17: aber dann kommen Sie auch nicht mehr auf die Top-Platzierung beim Wettbewerbsjournalisten.
00:28:21: Ach, das weiß ich nicht.
00:28:22: Ich ruf schon Leute an aber was ich nie getan habe ist und ich glaube dass kann jeder Journalist wirklich bestätigen der mit mir gearbeitet hat.
00:28:28: Ich hab nie angerufen und gesagt Gott weiß hast du für einen Artikel geschrieben?
00:28:31: Das ist total gemein und ich verstehe das alles nicht.
00:28:34: wenn Sachen faktisch falsch sind ruft man an und sagt pass auf müssen wir klatschen oder müssen achten dass es nicht mehr ist.
00:28:40: Ich habe das nie getan und sie werden den Journalisten nicht finden der sagt ich habs getan
00:28:44: Wunderbar!
00:28:45: Das war Monika Schaller Kommunikationschefin von SAP.
00:28:48: Vielen Dank für das Gespräch.
00:28:49: Ja gerne
00:28:54: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über Feedback auf den üblichen Kanälen und darüber, dass Sie diesen
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